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Den Stau im Griff

Verstopfte Straßen und kilometerlange Autoschlangen sollen bald der Vergangenheit angehören. Das Teilprojekt Verkehrsleistungsassistenz will den Verkehr flüssiger machen und damit Staus in den Griff bekommen.

Zwei Drittel aller Staus entstehen durch zu hohes Verkehrsaufkommen oder durch Baustellen. Die Stauforschung weiß heute sehr genau, wie sich dabei aus einer kleinen Störung ein dicker Stau entwickelt - und wie er sich vermeiden ließe. Fahrerassistenten werden in Zukunft diese Erkenntnisse nutzen. Sie sammeln ständig Informationen über Straßenzustand und Verkehrsdichte, treffen Vorhersagen und berechnen daraus die Geschwindigkeiten, Abstände und Spurwechsel so, dass der Verkehr flüssiger wird. Auf diese Weise minimieren sie Störungen, aus denen sich Stop-and-Go-Wellen oder Staus entwickeln könnten.
Ist der Stau erst mal da, sorgen sie dafür, dass er nicht noch länger wird und lösen ihn durch angepasstes Fahren schneller wieder auf. Darüber hinaus sollen die Assistenzsysteme miteinander kommunizieren und nachfolgende Fahrzeuge vor dem Stau warnen.
Das Projekt ist damit auch eine Anwendungsplattform für neue Möglichkeiten der Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikationstechnik.

 

Die bessere Route

Um die Entzerrung des Verkehrsaufkommens und eine effizientere Nutzung des Straßennetzes geht es auch im Teilprojekt Netzausgleich Individualverkehr. Hier entwickeln die Forscher neue Ansätze für ein intelligentes strategisches Verkehrsmanagement und eine neue Generation von Navigationssystemen.

Diese Navigationssysteme werden künftig nicht nur den Wünschen des Fahrers entsprechen können - den schnellsten oder kürzesten Weg finden und dabei alle aktuellen Staus und Baustellen umgehen -, sondern sie werden gleichzeitig auch Rücksicht auf die Interessen der Gemeinschaft nehmen.
Als Grundlage für die maßgeschneiderte Routenplanung dienen detaillierte Informationen über die Verkehrslage, den Straßenzustand, geplante Streckensperrungen oder aktuelle regionale Verkehrsleitstrategien. Die Autos der Zukunft tragen selbst zur Sammlung von Wetter- und Verkehrsinformationen bei, indem sie Ereignisse wie Stau oder Glatteis während der Fahrt erkennen und an eine Zentrale melden. Zusammen mit den Informationen von Behörden und stationären Verkehrssensoren lassen sich daraus bessere Verkehrslagebilder und genauere Prognosen ableiten.
Erproben wollen die Forscher ihre Ansätze in Testfeldern zusammen mit den Behörden in München und Magdeburg.

[netzausgleich]
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