Den Stau im Griff
Verstopfte Straßen und kilometerlange Autoschlangen sollen bald der Vergangenheit
angehören. Das Teilprojekt Verkehrsleistungsassistenz will den Verkehr flüssiger machen und damit
Staus in den Griff bekommen.
Zwei Drittel aller Staus entstehen durch zu hohes Verkehrsaufkommen oder durch
Baustellen. Die Stauforschung weiß heute sehr genau, wie sich dabei aus einer kleinen Störung ein
dicker Stau entwickelt - und wie er sich vermeiden ließe. Fahrerassistenten werden in Zukunft diese Erkenntnisse
nutzen. Sie sammeln ständig Informationen über Straßenzustand und Verkehrsdichte, treffen Vorhersagen
und berechnen daraus die Geschwindigkeiten, Abstände und Spurwechsel so, dass der Verkehr flüssiger
wird. Auf diese Weise minimieren sie Störungen, aus denen sich Stop-and-Go-Wellen oder Staus entwickeln
könnten.
Ist der Stau erst mal da, sorgen sie dafür, dass er nicht noch länger wird und lösen ihn durch
angepasstes Fahren schneller wieder auf. Darüber hinaus sollen die Assistenzsysteme miteinander kommunizieren
und nachfolgende Fahrzeuge vor dem Stau warnen.
Das Projekt ist damit auch eine Anwendungsplattform für neue Möglichkeiten der
Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikationstechnik.